
Krankenanstalten Mutterhaus der Borromäerinnen
Die Krankenanstalten Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier arbeiten seit Jahren erfolgreich mit einem EDVgestützten Dienstplanprogramm. Obwohl die Stationsleitung der Einführung zunächst skeptisch gegenüberstand, weiß man heute die Vorteile des Programms zu schätzen.
Die Krankenanstalten Mutterhaus der
Borromäerinnen in Trier arbeiten seit
Jahren erfolgreich mit einem EDVgestützten
Dienstplanprogramm. Obwohl
die Stationsleitung der Einführung
zunächst skeptisch gegenüberstand,
weiß man heute die Vorteile des
Programms zu schätzen.
Wenn die ersten Tage eines neuen
Monats im Mutterhaus der Borromäerinnen
anstanden, konnte man
sowohl in der Personalabteilung als
auch im Pflegedienst eine hektische
Betriebsamkeit feststellen. Galt es doch
zum einen die hohe Anzahl von
Zeitzuschlägen und Bereitschaftsdiensten
für die 1667 Mitarbeiter
auszuwerten und zum anderen die
Daten zeitgerecht in das Personalabrechnungsprogramm
einzuspielen.
Vorraussetzung hierfür war, dass die
Stations- und Abteilungsleitungen die
Daten korrekt in die manuellen
Dienstpläne eingetragen hatten. Dabei
wurde seitens der Pflegekräfte auch
schon mal das ein oder andere
Wochenende zu Hause geopfert. Mit
der Auswertung alleine war die Arbeit
jedoch noch nicht getan, denn die fast
drei- bis viertausend Eingaben mussten
schließlich in das Abrechnungsprogramm
eingegeben werden. Hier
war man glücklich die Hilfe eines Zivis
zu nutzen.
Die ordnungsgemäße Dienstplanung
stellte also eine erhebliche Belastung
für den Pflegedienst dar. Eine Vielzahl
von monatlichen Nachfragen, ob denn
die Feiertagszuschläge korrekt sind, ob
die sich aus einem Feiertagsdienst
ergebenen Freizeitansprüche richtig
sind, wie viel Urlaub noch zusteht usw.,
mussten seitens der betroffenen
Leitungen beantwortet werden. Für diesen
Zustand musste eine Verbesserung
erreicht werden. Das Ziel war, mit der
Reduzierung von pflegefremden Tätigkeiten
zu beginnen.
Anfängliche
Skepsis erwies sich
als vorteilhaft
Die Lösung war die Anschaffung eines
EDV-gestützten Dienstplanprogramms.
Nachdem von der Geschäftsleitung
grünes Licht für die Anschaffung gegeben
wurde, stand als erster Schritt die
Zusammenstellung einer Arbeitsgruppe
an, die sich mit der Umsetzung und
Entscheidungsvorbereitung befasste.
Das Team bildete sich aus den beiden
Pflegedienstleitungen, einer eher skeptischen
Stationsleitung sowie je einem
Mitarbeiter aus der Personal- und EDVAbteilung.
Es war eine Herausforderung
nicht eine Stationsleitung für
die Testphase zu gewinnen, die der